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Geprüft und bescheinigt: Was die Zertifizierungen von Hönninger für Käufer bedeuten

12. Juli 2026

Wer eine neue Immobilie kauft, sieht nur das fertige Haus: die Fassade, das Treppenhaus, die Böden, die Fenster. Was dabei im Verborgenen bleibt, sind die vielen Prüfungen, die auf dem Weg dorthin stattgefunden haben. Hat der Beton die geforderte Festigkeit? Sind die Abläufe auf der Baustelle sauber dokumentiert? Stimmt der Arbeitsschutz? Damit solche Fragen nicht allein eine Vertrauenssache bleiben, lässt sich die Hönninger Bauunternehmung regelmäßig von unabhängigen Prüfstellen kontrollieren.

Das Ergebnis sind Zertifikate, Gütezeichen und Eintragungen, hinter denen jeweils eine eigene Prüfung steht. Wir stellen die wichtigsten davon vor und zeigen, was künftige Bewohnerinnen und Bewohner ganz konkret davon haben, wenn sie in ihr neues Zuhause einziehen.

Zusätzlich zum internen Qualitätsmanagement prüfen unabhängige Stellen regelmäßig die Arbeit von Hönninger.

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001

Die ISO 9001 ist die weltweit bekannteste Norm für Qualitätsmanagement. Sie schreibt keine bestimmte Bauweise vor. Im Kern verlangt sie, dass ein Unternehmen seine Abläufe festlegt, dokumentiert, überprüft und fortlaufend verbessert. Von der Angebotsphase über die Bauleitung bis zur Übergabe muss nachvollziehbar sein, wer was wann entschieden und kontrolliert hat. Bei Hönninger gilt dieses System für alle Bauleistungen und die Betonfertigteile aus dem eigenen Werk, bescheinigt durch die Zertifizierung Bau GmbH.

Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das: Planung, Ausführung und Kontrolle folgen festen Regeln, die regelmäßig von außen überprüft werden. Fehler fallen früher auf und werden nachvollziehbar behoben. Qualität hängt damit weniger vom Zufall oder von einzelnen Personen ab, sie ist im Unternehmen verankert.

Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001

Die ISO 14001 ergänzt das Qualitätsmanagement um die ökologische Seite. Ein Unternehmen mit diesem Zertifikat erfasst systematisch, wo seine Arbeit Auswirkungen auf die Umwelt hat, setzt sich messbare Ziele und weist nach, dass es sie verfolgt. Auf einer Baustelle betrifft das etwa den Umgang mit Abfällen und Reststoffen, den Schutz von Boden und Grundwasser, den Energieverbrauch von Maschinen und die Vermeidung von Lärm und Staub. Auch dieses System hat Hönninger für alle Bauleistungen eingeführt und extern zertifizieren lassen.Wer in ein Neubauprojekt einzieht, profitiert davon gleich doppelt. Zum einen wird die Nachbarschaft während der Bauzeit geschont, was das spätere Miteinander im Viertel erleichtert. Zum anderen entsteht das eigene Zuhause mit einem bewussten Umgang mit Ressourcen, ein Aspekt, der für viele Menschen beim Immobilienkauf inzwischen selbstverständlich dazugehört.

Sauberer Umgang mit Reststoffen, Boden und Wasser ist Teil des zertifizierten Umweltmanagements.

Arbeitsschutz mit System: AMS BAU

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) bescheinigt Hönninger, die Anforderungen an einen systematischen und wirksamen Arbeitsschutz nach dem Standard AMS BAU zu erfüllen. Dahinter steht die branchenspezifische Umsetzung des Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutzmanagement. Geprüft wird unter anderem, ob Gefährdungen regelmäßig beurteilt werden, ob Mitarbeitende geschult sind und ob Verantwortlichkeiten auf der Baustelle klar geregelt sind.

Auf den ersten Blick ist das ein Thema für die Belegschaft. Es wirkt sich aber unmittelbar auf das Bauprojekt aus. Eine Baustelle, auf der Sicherheit gelebt wird, ist geordneter, planbarer und ruhiger. Weniger Unfälle bedeuten weniger Unterbrechungen im Bauablauf und damit mehr Verlässlichkeit bei den Terminen. Gut ausgebildete und geschützte Fachkräfte arbeiten außerdem konzentrierter, was der Ausführungsqualität zugutekommt.

Präqualifikation: geprüfte Zuverlässigkeit

Wer für die öffentliche Hand bauen will, muss seine Eignung nachweisen. Hönninger hat bei der DQB die dafür geforderten Kriterien belegt: Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit nach VOB/A § 8. Das Unternehmen wird in der bundesweiten Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen geführt, und zwar sowohl für die Bauunternehmung als auch für die Betonfertigteile.

Zur Präqualifikation gehören neben fachlichen Referenzen auch Nachweise zur wirtschaftlichen Stabilität, etwa zu Steuern, Sozialabgaben und Versicherungen. Für private Käuferinnen und Käufer ist das ein wertvoller Hinweis: Dieselben Maßstäbe, die öffentliche Auftraggeber anlegen, gelten auch für den Wohnungsbau. Ein Bauträger, der über Jahre hinweg diese Nachweise erbringt, steht wirtschaftlich auf soliden Füßen.

Beim aktuellen Wohnbauprojekt ALTO30 in München-Aubing zahlen Käuferinnen und Käufer den Kaufpreis erst nach Fertigstellung ihrer Wohnung. Das Unternehmen finanziert den gesamten Bau also selbst vor, was nur mit einer soliden wirtschaftlichen Basis möglich ist. Genau diese Verlässlichkeit ist es, die hinter der Präqualifikation steht.

Beton unter Aufsicht: PÜZ Bau, GÜB und Gütezeichen Beton

Beton ist das Material, das ein Gebäude über Jahrzehnte trägt. Deshalb unterliegt gerade dieser Baustoff einer besonders strengen Kontrolle. Die Gemeinschaft für Überwachung im Bauwesen (GÜB) ist die von der Bauaufsicht anerkannte Prüfstelle für die vorgeschriebene Fremdüberwachung von Betonarbeiten. Hönninger ist dort seit 1970 eingetragenes Mitglied, und die Bauleiter und Poliere nehmen regelmäßig an den Schulungen der GÜB teil. Die Bauprodukte aus dem eigenen Fertigteilwerk werden zusätzlich durch PÜZ Bau geprüft und zertifiziert.

Hinzu kommt das Gütezeichen Beton, das die Herstellung und Verarbeitung von Beton mit höherer Festigkeit oder besonderen Eigenschaften direkt auf der Baustelle bescheinigt. Auch beim Einbau von Beton im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen trägt Hönninger dieses Gütezeichen. Für den Kanal- und Grundleitungsbau, also die Abwasserleitungen unter und um ein Gebäude, besteht ebenfalls eine externe Überwachung durch die Zertifizierung Bau GmbH.

Der Nutzen für Bewohnerinnen und Bewohner liegt auf der Hand, auch wenn er nach dem Einzug nicht mehr sichtbar ist. Ein Tragwerk aus geprüftem Beton, dichte Grundleitungen und fachgerecht ausgeführte Keller und Tiefgaragen sind die Grundlage dafür, dass ein Haus über viele Jahrzehnte ohne Substanzschäden bleibt. Genau in diesen Bereichen sind nachträgliche Reparaturen besonders aufwendig und teuer.

Der Baustoff Beton wird bei Hönninger seit über 50 Jahren extern überwacht.

Was das alles gemeinsam bedeutet

Einzeln betrachtet wirken die Zertifikate wie Formalitäten. Zusammen ergeben sie ein Bild, das für Käuferinnen und Käufer drei Dinge bedeutet. Erstens: Nachvollziehbarkeit. Abläufe, Materialien und Verantwortlichkeiten sind dokumentiert und lassen sich im Zweifel auch Jahre später noch prüfen. Zweitens: Verlässlichkeit. Ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten externe Prüfungen besteht, hat seine Prozesse nicht erst für ein einzelnes Projekt aufgebaut. Drittens: Werthaltigkeit. Eine Immobilie, deren Substanz von Anfang an kontrolliert entstanden ist, behält ihren Wert leichter, weil teure Überraschungen an Tragwerk, Abdichtung und Leitungen unwahrscheinlicher werden.

Fazit: Vertrauen, das sich belegen lässt

Die Hönninger Bauunternehmung prägt seit über 75 Jahren das Münchner Stadtbild. In dieser Zeit sind die Anforderungen an Bauqualität kontinuierlich gestiegen, und mit ihnen die Zahl der Prüfungen, denen sich ein Bauunternehmen freiwillig oder verpflichtend stellt. Was davon auf der Baustelle ankommt, lässt sich aktuell beim Wohnbauprojekt ALTO30 in München-Aubing beobachten: Von der Bodenplatte über die Betonfertigteile bis zum Innenausbau durchlaufen die Arbeiten dieselben Kontrollen, die hinter den Zertifikaten stehen. Für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner ist das die vielleicht unauffälligste, aber wichtigste Eigenschaft ihres neuen Zuhauses: Sie können sich darauf verlassen, dass hier geprüfte Arbeit geleistet wurde.

Mehr zu den Zertifizierungen und Mitgliedschaften der Hönninger Bauunternehmung finden Sie unter www.hoenninger.de/unternehmen/erfolgreich-bauen/qualitaet.