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Adrian Hönninger im Interview: Bauen, das Bestand hat

25. Mai 2026

Seit mehr als 75 Jahren ist die Hönninger Bauunternehmung Teil der Münchner Stadtgeschichte. Im Gespräch erzählt Geschäftsführer Adrian Hönninger, was ein Familienunternehmen in dritter Generation ausmacht, warum Vertrauen auf der Baustelle mehr zählt als jede Hochglanzbroschüre und wie beim Neubauprojekt ALTO30 im historischen Aubing Tradition und zeitgemäßes Wohnen zusammenfinden.
Adrian Hönninger ist seit 2003 Geschäftsführer der Hönninger Bauunternehmung.

Herr Hönninger, Ihr Unternehmen prägt Münchens Stadtbild seit über 75 Jahren. Wie wirkt diese lange Geschichte in Ihre Arbeit von heute hinein?

Eine so lange Geschichte verpflichtet, und zwar im besten Sinne. Wir sind ein Familienunternehmen in dritter Generation, und das spürt man in allem, was wir tun. Es zeigt sich in unserer regionalen Verbundenheit, im Umgang mit Kunden, Mitarbeitenden und Partnern und in unserem Anspruch, dauerhaft Werte zu schaffen statt nur kurzfristig zu wachsen.

Was uns dabei auszeichnet, ist unser ganzheitlicher Blick auf jedes Bauvorhaben. Von der Grundstücksentwicklung über anspruchsvolle Großprojekte bis zur Sanierung historischer Bausubstanz erhalten unsere Kunden alle Leistungen aus einer Hand. Das gibt uns die Kontrolle über die Qualität, schafft transparente Abläufe und am Ende Vertrauen.

Unsere Handschrift ist in der Stadt gut sichtbar, etwa an der Allianz Arena, am Grünwalder Stadion oder bei der Sanierung der Villa Stuck. So eindrucksvoll diese Bauwerke sind, geht es uns um mehr als das reine Gebäude. Wir wollen etwas errichten, das Bestand hat. Etwas, auf das man bauen kann, heute wie für die kommenden Generationen.

Sie sagen oft, Bauen sei Vertrauenssache. Woran können Kunden dieses Vertrauen ganz konkret festmachen?

Vertrauen lässt sich nicht behaupten, man muss es verdienen, durch Erfahrung, durch Verlässlichkeit und durch Qualität, die man sieht und spürt. Bei uns beginnt das mit echter Handschlagqualität. Wir begleiten jedes Projekt persönlich, mit klaren Strukturen und einem Team aus hoch qualifizierten Fachleuten. Regelmäßige Fortbildungen, strenge Qualitätskontrollen und zertifizierte Standards sorgen dafür, dass das Ergebnis dauerhaft überzeugt, über viele Jahrzehnte hinweg.

Ein wichtiger Baustein ist außerdem unsere Unabhängigkeit. Mit einem eigenen Betonfertigteilwerk und einem bestens ausgestatteten Bauhof bleiben wir flexibel und planbar. Über das LEAN Construction Management optimieren wir unsere Abläufe so, dass wir Leerlauf vermeiden und termingerecht liefern.

Am meisten zählt aber der persönliche Kontakt. Bei uns sind die Wege zur Geschäftsleitung kurz, wir stimmen uns eng mit unseren Kunden ab und arbeiten mit einem Netzwerk erfahrener Handwerksbetriebe aus der Region. Das endet nicht mit der Schlüsselübergabe. Auch danach sind wir für unsere Eigentümerinnen und Eigentümer da. Uns geht es um hochwertige Gebäude und vor allem um zufriedene Menschen, die auch nach vielen Jahren noch Freude an ihrem Zuhause haben.

Bei E. Hönninger zählt der Handschlag, denn auf gegenseitiges Vertrauen wird hier besonderen Wert gelegt.

Mit ALTO30 entsteht neuer Wohnraum mitten im historischen Aubing. Worin lag dabei die größte Herausforderung?

Aubing ist ein Ort mit Geschichte, eine gewachsene Dorfgemeinschaft, deren Wurzeln mehr als tausend Jahre zurückreichen. Genau darin liegt die eigentliche Aufgabe bei ALTO30. Wie schafft man modernen Wohnraum, der sich behutsam in ein historisches Umfeld einfügt, ohne dessen Charakter zu überlagern?

Das verlangt Feingefühl. Die Architektur soll sich respektvoll in das bestehende Ensemble einordnen und zugleich zeitgemäßes Wohnen ermöglichen. Dafür braucht es eine präzise Planung und eine enge Abstimmung mit den Behörden und mit Fachleuten des Denkmalschutzes. Materialien, Proportionen und Details wählen wir bewusst so, dass sie das gewachsene Straßenbild wahren, während im Inneren moderner Wohnkomfort entsteht.

Eine zweite Herausforderung ist die Balance zwischen dörflicher Ruhe und urbaner Dynamik. ALTO30 soll beides verbinden, ein Zuhause im Grünen mit echter Nachbarschaft und zugleich die gute Anbindung an das Stadtleben. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Mit Sorgfalt und Liebe zum Detail wird ALTO30 ein lebendiger Teil des Ortes und bleibt mehr als nur ein Bauprojekt.

Und was macht ALTO30 für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner besonders?

ALTO30 ist mehr als ein Wohnbauprojekt. Hier entsteht Lebensraum für ganz unterschiedliche Bedürfnisse, die eines verbindet: der Wunsch nach einem Umfeld, das Lebensqualität bietet und in eine bestehende Gemeinschaft eingebettet ist. Die Architektur nimmt die Struktur des historischen Dorfkerns auf und schafft Identität, damit sich alle, die hier einziehen, von Beginn an zu Hause fühlen.

Ob Familie, Paar oder Single, ALTO30 bietet durchdachte Lösungen für verschiedene Lebensentwürfe. Großzügige Grundrisse, barrierefreie Zugänge und eine hochwertige Ausstattung sorgen für Komfort und lassen zugleich Raum für Individualität. Gemeinschaftlich nutzbare Flächen und die naturnahe Umgebung schaffen die Grundlage für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander, so wie es zu einem Ort wie Aubing passt.

Dabei bleibt unser Anspruch an Qualität und Nachhaltigkeit unverändert hoch. ALTO30 verbindet traditionelles Handwerk mit moderner Bautechnik, setzt auf natürliche, regionale Materialien und erfüllt anspruchsvolle ökologische Standards. So entsteht ein Projekt, das optisch überzeugt und als lebendiger Teil von Aubing Bestand haben wird.

Adrian Hönninger sieht in ALTO30 mehr als nur ein Bauprojekt. Mit Sorgfalt und Liebe zum Detail wird es zum lebendigen Teil des Ortes.

Zum Abschluss: Wofür soll Hönninger in den kommenden Jahren stehen?

Für genau das, wofür wir schon immer gestanden haben, nur konsequent weitergedacht. Wir möchten ein Partner sein, der Gebäude errichtet und zugleich Zukunft gestaltet. Bauwerke, die langlebig sind, die in ihre Umgebung passen und die den Menschen über Jahre hinweg Freude machen. Wenn unsere Eigentümerinnen und Eigentümer auch nach vielen Jahren noch sagen, das war die richtige Entscheidung, dann haben wir unsere Arbeit gut gemacht.